Vor einiger Zeit kam bei uns die Idee auf das fast tägliche (LÄSTIGE) Staubsaugen von einem Roboter erledigen zu lassen. Ich habe mich dann etwas länger mit diesem Thema beschäftigt. Im Internet findet man ja wirklich alles an Informationen die man finden möchte – oder auch nicht finden möchte. Also habe ich mich damals dazu entschieden einen günstigen Staubsauger-Roboter zu kaufen. Ich habe während einer Aktion bei Amazon für den Dirt Devil entschieden und somit ein Schnäppchen geschlagen. Ganz klarer Vorteil ist hier natürlich der Preis. Was mich dann viel mehr interessiert hat war die Saugleistung. Der Roboter Staubsauger hat nicht wirklich viele Funktionen: aufladen, einschalten, saugen. Nach dem Einschalten fährt er los und wechselt so unterschidliche Saugprogramme durch. Wenn der Raum nicht all zu groß ist, saugt er recht ordentlich. Vorteil ist aus meiner Sicht, dass er bedingt durch die kompakte Bauweise auch unter der Couch oder unter Betten saugt. Nachteil ist aus meiner Sicht ganz klar, dass er beispielsweise auf Teppichen und Fußabtretern seine Arbeit nicht ordentlich verrichtet. Weiterer Nachteil ist, dass der Sauger keine Ladestation hat in die er selbständig zum Aufladen zurück fährt. Ebenso kann er nicht programmiert werden.

Mein Resümee

Würde ich heute die Entscheidung für einen Roboter-Staubsauger erneut fällen müssen, würde ich ein Gerät kaufen, das man programmieren kann. Im Optimalfall fährt er regelmäßig los um die Räume zu saugen und merkt sich dann, wo er seine Arbeiten bereits erledigt hat und wo er noch saugen muss. Wirklich Sinn macht es dann, wenn er selbständig in seine Ladestation zurück fährt um sich zu laden. Bei großen Räumen, beispielsweise in Büros mit mehreren hundert Quadratmetern sollte er dann bei leerem Akku nach dem Aufladen wieder los fahren und dort weiter machen wo er aufgehört hat. Ein aktuelles Spitzenmodell ist der iRobot Roomba 980 (siehe auch weiter unten) mit systematischer Navigation und App-Funktion. Ein etwas günstigeres Gerät ist der iRobot Roomba 782.

Für den gelegentlichen Einsatz ist der Dirt Devil ganz ok. Ich lasse ihn beispielsweise einzelne Räume saugen wenn ich zum Einkaufen fahre. Das funktioniert soweit ganz gut, ich muss ihn aber nach meiner Rückkehr dann auch wieder einsammeln (wenn der Akku leer ist sogar suchen – denn er bleibt dann da stehen wo ihm “die Puste” ausgeht) und aufladen.
Der Dirt Devil erkennt Treppen und Kanten relativ gut, bei Dunkelheit ist er allerdings auch schon mal die Treppe runter gestürzt.

Einsatz über mehrere Stockwerke

Über mehrere Stockwerke hinweg funktioniert das alles natürlich nicht, denn die Sauger können (zumindest heute) keine Treppen überbrücken. Daher sollte man bei einer Wirklichen Hausautomation mit Staubsauger-Robotern über mehrere Stockwerke mit mehreren Saugern arbeiten.

Hier noch ein Tipp für aus meiner Sicht derzeit recht gute und wirklich smarte Lösung:

Der iRobot Roomba 980 hat nicht nur eine recht gute Saugleistung, er hat auch wirklich viel Technik an Board. So kommt der Saugroboter mit App-Funktionalitäten und er erfüllt auch genau meine oben genannten Ansprüche: er merkt sich, wo er zuletzt gesaugt hat, lädt sich wenn nötig selbständig auf und macht dann genau dort weiter, wo er noch nicht gesaugt hat. Man muss sich also nur um die Einrichtung nach seinen Bedürfnissen kümmern und schon braucht man sich nicht mehr weiter zu kümmern. Lediglich der Schmutzbehälter muss noch geleert werden…